Dienstag, 4. November 2014

[Rezension] Wenn du dich traust von Kira Gembri



Zählen sie bitte jetzt!

Kekse, Tee und ein gutes Buch! Was will Frau mehr?

 


Autor:  Kira Gembri
Format: eBook
Preis:  3,99
Länge: 293 Seiten
Sprache: deutsch
Reihe:  ?
Besonderes: Schweres Thema, leicht umgesetzt
Bewertung: ☆☆☆☆☆






Inhalt:
Lea zählt - ihre Schritte, Risse im Asphalt, die Erbsen auf ihrem Teller. Seit sie wegen ihrer Zwangserkrankung in einer Klinik gelandet ist, zählt sie aber vor allen Dingen eins: die Tage, bis sie endlich wieder von dort verschwinden kann.
Zumindest in diesem Punkt hat sie etwas mit Jay gemeinsam. Vom Jugendgericht zu Sozialstunden verdonnert, kann sich der 20-jährige Bad Boy nichts Schlimmeres vorstellen, als in einer Klapsmühle den Wischmopp zu schwingen. Damit nicht genug, wird er im Büro der Klinikleitung auch noch von Lea beim Klauen erwischt. Anstatt ihn anzuzeigen, schlägt sie ihm allerdings einen Handel vor: Sie möchte gegen den Willen ihrer Eltern aus der Klinik abhauen und braucht dringend eine neue Bleibe. Normalerweise würde Jay niemals mit einem Mädchen zusammenziehen, schon gar nicht einem, das ihn so gekonnt auf die Palme zu bringen versteht wie Lea. Aber im Tausch gegen ihr Stillschweigen – und eine wertvolle Halskette – lässt er sich zähneknirschend darauf ein ...

Meine Meinung:
Uff! Ein heikles Thema. Vor allem für mich!
Über "Damaris liest", habe ich von diesem Buch erfahren und musste es haben! Bin ich doch selbst von gewissen Zwängen betroffen, wenn auch nicht so schlimm wie Lea.
Ich war einfach neugiereig. Neugiereig darauf, ob man ein solches Thema tatsächlich romantisch, witzig und schön für den Leser verpacken kann.
Und ja man kann! Oder zumindest kann es Kira Gembri.
Sie hat das einzigartige Kunststück geschafft, diese Geschichte nicht so zu schreiben, dass sie den Leser total befangen zurück lässt.
Nein! Man versteht wie es Lea geht und man will ihr am liebsten gut zureden. Man will ihr helfen, sie an die Hand nehmen und ihr zeigen, dass sie das nicht tun muss! Und doch muss sie… So ist das leider mit den Zwängen.
Und dann ist da Jay. Der sie aufnimmt und sie für total abgedreht und seltsam hält. Natürlich wie soll er auch nicht. Er hat ja bisher keinerlei Berührungspunkte mit dem Thema gehabt! Da wird jeder denken, dass das Mädel sie nicht mehr alle hat!
Die beiden geben 2 tolle Protagonisten ab!
Authentisch und liebevoll sind die Charaktere geschildert.
Und genauso authentisch und liebevoll erzählt uns Kira Gembri ihre Geschichte. Man begreift, was diese Bürde für Lea bedeutet und begreift auch, zusammen mit Jay, dass die Zwänge nicht Lea selbst ausmachen, sondern lediglich ein Teil von ihr sind.

Der Schreibstil ist wundervoll und ich konnte das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen.
Da ich es an 2 Tagen durch hatte, musste ich das dennoch leider einmal tun. Mein Mann und ich haben gegessen und ich habe die ganze Zeit den eReader angestarrt und gedacht: „Ich muss weiterlesen! Ich muss!!!“ ;)

Und wenn das nicht zeigt, welche Sogwirkung die Story auf einen hat weiß ich auch nicht. Denn eigentlich esse ich wirklich gerne! ;)

Alles in allem ein fantastisches Buch, dass sicher ein paar Gedanken bei dem ein oder anderen Leser anstößt. Vor allem bei denen die mit dem Thema Zwangserkrankungen bisher nichts am Hut hatten. Keine Sorge! Es wird euch wirklich gut nähergebracht!

Ich kann diesen Titel wirklich nur jedem ans Herz legen. Denn auch der romantische Teil kommt natürlich nicht zu kurz!
Ich habe mit Lea und Jay, gelacht, geweint und mich mit und für beide gefreut!

LESEN!!!!

Dienstag, 28. Oktober 2014

[Rezension] Die Rückkehr der Wölfin von Kelley Armstrong



oder Ein Werwolf wird zum Versuchskaninchen
Das aktuelle Cover

Autor:  Kelley Armstrong
Format: eBook
Preis:  8,99
Länge: 560 Seiten
Sprache: deutsch
Reihe: Band 2 der „Women of the Otherworld“-Reihe
Besonderes: Gibt’s nicht mehr als gebundene Ausgabe
Bewertung: ☆☆☆☆☆





Inhalt:
Elena Michaels, Journalistin und einziger weiblicher Werwolf der Welt, schwebt in großer Gefahr. Eine Gruppe Wissenschaftler hat beschlossen, übernatürliche Wesen zu erforschen und ihrer Macht zu berauben. Elena findet sich in Gefangenschaft mit Hexen, Vampiren und Dämonen wieder, und zunächst scheint es, als seien die Tage der Schattenwesen gezählt. Doch dann erleben die Wissenschaftler ihr blaues Wunder: Gegen die Raffinesse und die dunklen Kräfte der Gefangenen können sie nichts ausrichten. Und schon gar nicht gegen das Temperament eines Werwolfs, wenn er wütend ist. Wie zum Beispiel Elena. Und vor allem Clay, ihr Lover ...

Meine Meinung:
Elena ist back! Und das so richtig! Herrlich!
Im 2. Band der Women of the Otherworld, dürfen wir noch einmal, wie bereits in Band 1, durch Elenas Augen schauen.
Kelley Armstrong hält offenbar auch nicht viel von Vorspiel, denn das Buch geht direkt los!
Man wird in die Geschichte geschmissen, wie ins kalte Wasser und das finde ich großartig!
Es ist als wäre kaum Zeit zwischen Band 1 und 2 vergangen (gut, zugegeben, so viel Zeit ist auch nicht vergangen, bis ich den 2. Teil lesen musste! ;)).
Frau Armstrong hat diesen Teil wirklich geschickt angelegt und führt nahezu alle für die weitere Reihe relevanten Figuren in den Plot ein.
So lernen wir z.B. Paige kennen, die in den nächsten beiden Bänden die Ich-Erzählerin geben wird.
Die Story fand ich wesentlich temporeicher als Band 1. Es geht hier Fall auf Fall und schon bald sieht sich Elena einer schier übermächtigen Organisation gegenüber, die sie hält wie ein Versuchskaninchen!
Von Clay und dem restlichen Rudel erfahren wir derweil nicht viel. Das stört aber nicht weiter, da Elena viele neue Bekanntschaften macht.
Die Charaktere sind wie gewohnt stark und super ausgearbeitet. Die Bösen sind hier mal richtig böse und pervers, ohne zu erfunden zu wirken. Beim Lesen kann man nur die ganze Zeit fassungslos mit dem Kopf schütteln und denken: „Reiß ihm die Kehle raus! Los! Mach!“ muss aber leider mit ansehen, dass das nicht so einfach geht.
Dafür entschädigt der Showdown, der wirklich grandios ist.
Wer allerdings nicht allzu viel Blut abkann, sollte von diesem Buch die Finger lassen. Ist es doch an einigen Stellen recht explizit beschrieben. Und ja! Natürlich haben Clay und Elena wieder Sex! Sie sind ja auch ein Paar! Aber das hier wirklich nur am Rande! ;)


Das Cover der vorherigen Auflage

Donnerstag, 9. Oktober 2014

[Rezension] The Gathering von Kelley Armstrong




oder Warum man keine Angst vor Berglöwen haben muss und heißt das nun Cougar oder Mountain Lion?
 
Autor:  Kelley Armstrong
Format: eBook
Preis:  9,99
Länge: 373 Seiten
Sprache: englisch
Reihe: Band 1 der „Darkness Rising“ Triologie
Besonderes: Spielt in der selben Welt wie Women of the Otherworld, und Darkest Powers
Buch-Nummer: 49/2014
Bewertung: ☆☆☆





Inhalt:
Maya Delany lebt in einer kanadischen Kleinstadt mit ca 200 Einwohnern. Die Stadt ist so klein, dass sie noch nicht mal auf einer Karte zu finden ist.
Doch das Leben dort ist nicht öde. Denn Maya liebt die Natur! Zudem hat sie ja ihren besten Freund Daniel und die anderen Kids.
Denn die St. Clouds Gruppe, die die Stadt gebaut hat und alles dort betreut hat sich extra darum bemüht Familien mit Kindern anzustellen.
Medikamenten-Forschung wird dort betrieben, doch das wissen die Kinder nur am Rande.
Als dann aber Mayas beste Freundin beim Schwimmen im See ertrinkt, obwohl sie eine hervorragende Schwimmerin war, fängt es an langsam spannender zu werden im Kleinstadtleben.
Dazu kommt noch Rave, der neue Junge an der Schule, der es irgendwie darauf abgesehen hat jedes Mädchen zu daten und dann direkt fallen zu lassen.
Nichts für Maya! Doch das sieht Rave entschieden anders!

Meine Meinung:
Eine interessante Story, die Frau Armstrong uns hier präsentiert!
Maya ist eine wirklich tolle Protagonistin, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Sie ist die Ich-Erzählerin der Geschichte und so bekommt man einen tiefen Einblick in ihre Psyche.
Mir gefiel die Idee über ein Mädchen zu lesen, dass die Natur und die Tiere darin liebt und auch nicht zurückschreckt, wenn ein Puma um die Ecke biegt.
Ihr bester Freund Daniel bleibt für mich in der Geschichte jedoch etwas blass. Mit ihm wurde ich irgendwie einfach nicht warm.
Rave dagegen gefiel mir sehr! Der Bad-Boy der Schule… Ein Klische. Aber kein allzu echtes. Und das hat seinen Grund!
Die anderen Nebenfiguren, wie Mayas Eltern, ihre anderen Schulfreunde usw. sind interessant und vor allem von Sam hoffe ich in den nächsten Bänden mehr zu lesen!
Dass es in der Stadt nicht mit rechten Dingen zu geht und nicht alles so „normal“ ist wie es scheint, ist klar. Vor allem wer bereits Bücher der Autorin kennt und weiß, das auch The Gathering in der gleichen Welt spielt wie die meisten anderen Büchern von Kelley Armstrong, der weiß dass hier noch irgendwas kommt.
Allerdings bis das kommt (und dann noch nicht mal so richtig) dauert es ewig. Das Buch ist wirklich nur der Auftakt zur einer Trilogie! Ich hatte das Gefühl, hier lediglich den Prolog zu lesen. So richtig rasant wird es erst zum Ende hin und dann endet das ganze auch natürlich, wie sollte es anders ein, abrupt, mit einem Cliffhanger.
Nach dem Lesen wir wir Leser ein paar mehr Details, was hier nicht stimmt, aber eben auch nicht alles. Und das ist der Grund, warum ich am liebsten direkt zu Band 2 und 3 greifen würde!
Es liegt gar nicht so sehr an dem Cliffhanger, sondern daran, dass es mich echt wahnsinnig macht, dass man nicht wirklich mehr weiß. Nur so ein paar Häppchen bekommen hat und noch nicht mal die Zeit hatte, diese so richtig zu genießen!
Der Schreibstil ist super flüssig. Wieder ein Buch, dass ich nicht aus der Hand legen konnte und bei dem ich dachte: Komm 1 Kapitel packst du noch! Und noch eins und noch eins und noch eins und.. Oh! Schon zu Ende! ;)

Warum dann nur 3 Sterne?
Eben weil es nur der Auftakt ist! Ein bisschen mehr hätte ruhig passieren können (trotzdem stört das irgendwie nicht, falls ihr versteht was ich meine!) Und weil ich das noch alles nicht so wirklich einordnen kann.
Ist wirklich so wenig in dem Buch passiert, frage ich mich grad beim Schreiben. Ja und nein. Also ganz schwer das zu erklären. Irgendwie ist schon viel passiert, aber irgendwie nichts wirklich weltbewegendes.
Das Buch ist ein Prolog zu Band 2! Nicht mehr, nicht weniger.
Und deshalb bin ich sehr gespannt auf den 2. Teil.
Maya ist mir wirklich ans Herz gewachsen und ich bin gespannt, wie sie mit der neuen Situation umgehen wird, die sich ihr am Ende des 1. Bandes präsentiert.

Na, neugierig? Hier der Trailer zum Buch (und ja, so gut sind die Schauspieler nicht, aber hey, es ist nur ein Buchtrailer!!!):


Das englisch ist übrigens wirklich nicht schwer! Also wartet nicht auf die Übersetzung!
Einfach trauen und lesen, ihr werdet merken, dass das einfacher geht, als ihr gedacht habt!

Dienstag, 7. Oktober 2014

[Rezension] Kein Kuss unter dieser Nummer von Sophie Kinsella

oder: Wie war das noch, was man im Müll findet darf man behalten?

 
Autor:  Sophie Kinsella
Format: Taschenbuch
Preis:  9,99
Länge: 480 Seiten
Sprache: Deutsch
Reihe: -
Besonderes: Ich finde besonders sollte man die schöne Gestaltung der deutschen Ausgabe hervorheben (auch in der Klappbroschur ist ein tolles Bild!)
Buch-Nummer: 48/2014
Bewertung: ☆☆☆☆



Inhalt:
Poppy Wyatt schwebt im siebten Himmel, schließlich steht sie kurz vor der Hochzeit mit ihrem Traummann. Unglücklicherweise verliert sie ihren äußerst wertvollen Verlobungsring, dann wird ihr auch noch das Handy gestohlen. Als Poppy ein weggeworfenes Smartphone findet, behält sie es kurzerhand, um die Suchaktion für ihren Ring organisieren zu können. Dummerweise gehört das Handy dem Geschäftsmann Sam Roxton, dessen Leben bald kopfsteht. Denn Poppy kann dem Impuls nicht widerstehen, in Sams Nachrichten zu stöbern und dabei auch gleich ein paar Kleinigkeiten für ihn zu regeln – mit den besten Absichten, aber chaotischen Folgen. Gleichzeitig laufen Poppys Hochzeitsvorbereitungen aus dem Ruder, und ihr Privatleben gerät in die Krise. Bald ist klar: Sam und Poppy sind aufeinander angewiesen, wenn sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen wollen ... (Klappentext)

Meine Meinung:
Ein „Gute-Laune-Buch“!
Sophie Kinsellas Schreibstil ist wie immer wunderbar flüssig, locker und leicht. Daher lässt sich diese süße Geschichte auch quasi in einem weg lesen.
Poppy ist eine sympathische Protagonistin, mit der ich mich sehr schnell, sehr gut identifizieren konnte! Sie möchte niemandem auf dem Schlips treten oder denjenigen vielleicht sogar beleidigen. Zudem versucht sie krampfhaft von allen gemocht zu werden.
Das führt vor allem bei der total spießigen, Streber-Familie ihres Verlobten für die ein oder andere witzige Situation.
Und auch Sam macht was her! Er hilft Poppy ein wenig mehr Selbstvertrauen aufzubauen und hinter ihren eigenen Wünschen zu stehen.
Der ständige Nachrichtenwechsel zwischen Poppy und Sam ist witzig und wunderbar zu lesen.
Es macht Spaß den beiden zu folgen.
 
Die Nebencharacktere sind, wie von Kinsella nicht anders zu erwarten, liebevoll in Szene gesetzt und genauso skurril, lebensecht und witzig wie die Protagonisten.
Einzig Anabell (hieß die so?) Poppy Kollegin, die Poppy selbst als ihre Freundin sieht, fand ich etwas seltsam, bzw. das Verhältnis von Anabell und Poppy. Denn eine Freundin ist Anabell meiner Meinung nach nicht!
Magnus und seine Familie hingegen wird es genauso seltsam und genauso abnorm (das Wort wollte ich schon immer mal verwenden) irgendwo geben! Und allein die Namen! Allein Magnus (Sorry, falls hier irgendwer so heißt!) passen so dermaßen zu ihren Trägern, dass man direkt weiß, was man von Ihnen zu erwarten hat.
Und doch weiß Sophie Kinsella mit ein paar Wendungen zu überraschen.
Klar, es ist Chick-Lit und das Ende vorhersehbar. Und doch war ich über einige Dinge überrascht!
Außerdem musste ich beim Lesen mehr als einmal laut lachen! Diese Situationen in die sich Poppy immer wieder, meist nur in guten Absichten, manövriert sind einfach zum schießen!
Die Romantik steht, mehr oder weniger erstmal hinten an. Man weiß zwar was kommen wird, doch wird es lange Zeit nicht so richtig thematisiert.
Und dann das Ende! Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich krieg jetzt noch Gänsehaut! Und beim Lesen habe ich geheult wie ein Schloßhund (Ja, ich bin nah am Wasser gebaut!). ;)
Aber macht euch darüber doch am besten selbst ein Bild! :)

Eine wirklich tolle romantische Komödie von der wunderbaren Sophie Kinsella!
Dieses Buch liefert Spaß und gute Laune! (Und wer das dabei nicht hat, dem ist nicht mehr zu helfen oder der sollte mal was anderes lesen! ;))


Sonntag, 5. Oktober 2014

[Wochenrückblick] KW 40 Eine Woche voller Medien

Ein Wochenrückblick! Yeah! Was soll man da nur alles schreiben? ... Fangen wir am besten mal direkt an!

Stürzt euch doch einfach mit mir ins kalte herbstliche Wasser der KW 40

 

 Was hab ich denn gelesen?
Also beendet habe ich dieses schöne Buch links (Rezi folgt)
Und angefangen habe ich mit "the Gathering". Bisher sehr gut!

Was habe ich gesehen?


Also an Filmen haben wir in unserer Stadtbücherei echt eine gute Auswahl!
Und so konnten wir diese 4 wunderbaren Filmchen sehen!

Zwei an einem Tag: Nach dem gleichnamigen Roman von David Nicholls. Schon das Buch hat mich zu Tränen gerührt und auch der Film schaffte das! Und sogar Mr. Bond hat der Streifen gefallen!
Unterwegs mit Mum: Ein lustiges Roadmovie mit einem tollen Schauspieler-Paar. Muss man nicht gesehen haben. Dennoch sehr unterhaltsam!
Der Schlussmacher: Eine deutsche Komödie von der ich mir irgendwie mehr erhofft hatte... Schade!
Silver Linigs: Einfach nur genial! Der wird nochmal geschaut! Auch Mr. Bond ist meiner Meinung!

Das waren die Filme! Doch nun zu meiner größeren Leidenschaft, den Serien!
Leider haben wir nicht so viel Zeit finden können und so musste die aktuelle True Blood Staffel noch im Schrank bleiben. Doctor Who Season 7 ist (teilweise mehrfach) gesehen.

Aber Freitags lassen wir uns Bitten einfach nicht nehmen!

Was soll ich sagen?
Ich liebe diese Serie einfach!!! Sie läuft immer Freitags um 21:10 Uhr (nach The Originals) auf Sixx. Allerdings wäre ein Quereinstieg in die Serie nicht zu emfehlen!
Dann lieber auf die DVD warten oder auf Maxdome gucken.
Einen Bericht zu Bitten werde ich auch noch tippen!
Die Serie beruht übrigens auf dem ersten Band der Women of the Otherworl-Reihe von Kelley Armstrong "Die Nacht der Wölfin".


Was hab ich kreatives gemacht?



Tja, ich habe mal wieder mit Fimo experimentiert... Die Ergebnisse sind zwar etwas gewöhhnungsbedürftig, aber Übung macht den Meister!
Wer die 3 nicht erkennt: Es sollen der 11. Doktor, der 10. Doktor und Rose Tyler aus Doctor Who sein! ;)



Sonst noch was?
Die schönen Seiten des Herbst-Nebels

Hungry like the Wolf

Wandern im Sauerland
Spazieren waren wir und Geocachen (das war schon mehr eine Wanderung!)

New in:
Getreu dem Motto "Man muss sich auch was gönnen können!"
-Doctor Who "The Day of the Doctor"
-Essie-Lack "Wicked"
Plus 2 eBooks:
-The Gathering von Kelley Armstrong
-13 Weddings von Paige Toon

Ansonsten?
Mein Spartember ist um. Der Give-Away-Tober hat angefangen und bisher klappt es sehr gut!

1. Oktober - 1. Tag
Was? Harry Potter DVDS 1-5
Warum? Ewig nicht geguckt und so bald muss ich die nicht mehr sehen.
An wen? Meine Schwägerin und die Kinder freuen sich!











2. Oktober - 2. Tag
Was? Handtasche
Warum? War von einem Stammtisch und in dem bin ich nicht mehr. Sogar unbenutzt, da ich ein Treffen später raus war!
An wen? Die Tochter einer Freundin hat sich sehr gefreut!











3. Oktober - 3. Tag
Was? Badezimmer-Kram
Warum? Benutze ich einfach nicht. Gekauft, ausprobiert und in die Ecke gestellt!
An wen? Eine Freundin hat sich sehr gefreut!











4. Oktober - 4. Tag
Was? Fotokamera
Warum? Weil wir 4 Stück haben und nur 2 benutzen!
An wen? Die Schwiegereltern freuen sich. So haben sie eine Kamera für den Urlaub!











So, ich glaube das wars erstmal von meiner Seite!
Was habt ihr so gemacht?

Ich wünsche euch noch einen tollen Sonntag und einen super Wochenstart in die nächste Woche!
Have fun and read on!

Eure Kat

Samstag, 4. Oktober 2014

[Books] Monatsrückblick September

Der Herbst naht in großen Schritten, die Blätter fallen von den Bäumen, geblättert wurde in vielen Büchern und ein paar davon habe ich doch sogar gelesen!

Und somit, sage ich:


Herzlich Willkommen zu meinem Monatsrückblick September!


Erst wollte der Lesemonat so gar nicht in die Gänge kommen... Nichts konnte mich begeistern oder packen und damit hatte ich bis zum 15. grade mal 2 Bücher gelesen! Argh!
So konnte, durfte und sollte es nicht weitergehen!
Und zum Glück blieb es so auch nicht. Ich habe sogar endlich mal wieder ein Buch auf meinem Kindle beendet! Da subben auch so einige Bücher, die ich, dadurch, dass man sie ja nicht wirklich vor sich sieht, auch mal gerne vergesse!

Aber nun wollt ihr ja sicher wissen was ich gelesen habe:
1. Endless von Meg Cabot
2. Teil von Eternity
Sprache: Deutsch
Seiten: 381
Bewertung: ☆☆☆☆

 
2. Silicon Wahnsinn von Katja Kessler
Sprache: Deutsch
Seiten: 448
Bewertung: ☆☆☆☆


3. Under the never Sky von Veronica Rossi
1. Teil einer Triologie
Beendet (hatte ich irgendwann mal angefangen und nie beendet, warum auch immer! Schlecht ist es ja nicht!!!)
Sprache: Englisch
Seiten: 389
eBook
Bewertung: ☆☆☆☆


4. Die Nacht der Wölfin von Kelley Armstrong
1. Teil von Women of the Otherworld
Sprache: Deutsch
Seiten: 480
Bewertung: ☆☆☆☆


5. Das große Los von Meike Winnemuth
Sprache: Deutsch
Seiten: 336
Bewertung: ☆☆☆☆

 6. Spinnenkuss von Jennifer Estep
1. Teil der Elemental Assasin Reihe
Sprache: Deutsch
Seiten: 448
Bewertung: ☆☆☆

Angefangen habe ich noch mit:

Mein Top des Monats:

 

 Mein Flop des Monats:


 Insgesamt macht das:

Gelesen: 6 Bücher

davon auf

deutsch: 5

englisch: 1

Angefangen: 2

Seiten: 2482 (+ die der angefangenen Bücher! Die sind aber ungezählt)


Also für einen doofen Start, doch ganz ordentlich!

Und wie war das bei euch so? Welche Highlights hattet ihr? Ich habe ja wirklich viele gute Bücher gelesen!
 


 

Freitag, 3. Oktober 2014

[Rezension] Die Nacht der Wölfin von Kelley Armstrong

oder Werwölfe habens auch nicht leichter




Autor: Kelley Armstrong
Format: Taschenbuch
Preis: - (wird nicht mehr gedruckt), als eBook 8,99
Länge: 480 Seiten
Sprache: Deutsch
Reihe: 1/13 (?)
Besonderes: Die Serie „Bitten“ basiert auf diesem Buch. Sie läuft immer Freitags 21:10 Uhr auf Sixx
Buch-Nummer: 46/2014
Bewertung: ☆☆☆☆☆




Inhalt:
Alles was Elena Michaels will ist ein normales Leben, mit normalem Freund, einem normalem Job und normalen Gewohnheiten.
So ein Leben hat sie sich in Toronto auch mühsam aufgebaut.
Leider ist Elena alles andere als normal. Sie ist die einzige weibliche Werwölfin der Welt, gehört dem Rudel an und muss daher für ihre Rudelgefährten da sein, wann immer die sie brauchen.
Und das tun sie! Denn das Rudel entdeckt bald ein paar Leichen, die die Werwölfe enttarnen könnten. Uns so muss Elena zurück nach Stoneheaven um dort ihrer Wolfsfamilie zu helfen die Morde aufzuklären.
Blöderweise trifft sie dabei auch den Mann wieder, den sie nie, nie, niemals wieder sehen wollte: Clay. Und der ist auch noch verdammt scharf!

Meine Meinung:
Hier handelt es sich um ein ReRead. Ich habe das Buch vor knapp 11 Jahren (nagelt mich nicht drauf fest!) während meiner Ausbildung in einer Mittagspause in einem Zeitschriftenladen entdeckt. Werwölfe fand ich schon immer toll! Meine Lieblings-Fantasy-Wesen! Und so musste ich das Buch haben. Es war das erste Fantasy-Buch mit Erotik dass ich gelesen habe und das erste, dass ich auf englisch gelesen habe!
Leider ist das Original so zerfleddert, dass ich mir über Tauschticket eine neue Ausgabe (diesmal auf deutsch) besorgen musste.

Aber ich gerate ins Schwafeln! Sorry, nun zum eigentlichen Buch:

Elena ist eine tolle Hauptfigur. Sie ist innerlich zerrissen, zwischen dem Wunsch ein normales Leben zu haben und ihrer Identität als Werwölfin.
Diese Zerrissenheit bekommt der Leser hautnah zu spüren, denn Elena ist die Ich-Erzählerin des Buches.
Sie ist taff, sieht gut aus, stark und nicht um Antworten verlegen und doch ist sie auch traurig, verletzlich und (ich erwähnte es bereits) zerrissen.
Kelley Armstrong hat somit eine glaubwürdige Protagonistin erschaffen mit der man gerne mitfiebert. Denn auch wenn Elena als mega gut aussehend und toll beschrieben wird, entgleitet sie dem Leser nie durch ihre normale menschliche Art.
Auch Clay und die restlichen Rudelmitglieder, sowie die „Bösen“ sind hervorragend beschrieben und glaubhafte Charaktere.
Einziger Mini-Mini-Mini-Kritikpunkt: Alle (wirklich alle) Rudelmitglieder sehen mega heiß aus und könnten vermutlich komplett als Models oder Chipendale-Tänzer (hey! Tanzende Werwölfe, das wäre doch was!?) oder sowas in der Art arbeiten! Aber das soll die geneigte Leserschaft nun wirklich nicht weiter stören, oder?!
Das Setting ist super und passt richtig zum Herbst! ;)
BearValley ist ein kleiner Ort irgendwo in der Nähe von New York (zumindest kann man da mit dem Auto hinfahren, wobei das in den USA auch nicht immer was heißen muss). Die Leute sind verschroben und eigenbrödlerrisch. Die Wälder dicht, malerisch und wildreich. Und damit perfelt für ein paar Wölfe.
Was mich wirklich fasziniert ist die Beschreibung der Wölfe. Immer wenn Elena und Co mal wieder im Pelz unterwegs sind, klingt es wirklich, wirklich realistisch (insofern man das bei einem Werwolfsrudel sagen kann). Man merkt, dass sich die Autorin intensiv mit echtem Wolfsverhalten auseinander gestzt hat.
Und das bringt uns dann auch schon zum nächsten Punkt, nämlich den Werwölfen. Sie sind echte Wölfe, keine Mischwesen, nichts auf 2 Beinen, sondern einfach nur Wölfe! Und das liebe ich!

Die Thriller Handlung kommt zwar nicht gleich in Fahrt, ist dann dafür aber umso intensiver und spannender. Die Lage spitzt sich immer mehr zu um dann, nach einigem hin und her in einem spannenden, schnellen Show-Down zu enden.
Der romantische Teil der Geschichte mischt hier und da mit rein, ist auch immer präsent, übernimmt aber nie die Überhand. Was ich beim Lesen als sehr angenehm empfand.
Auch hier gibt es wieder ein paar erotische Szenen, die alles in allem sehr passend ins Buch eingeflochten sind.
Die letzten paar Sätze und der letzte Wortwechsel ist mal eine dermaßen schönes, realistisch gezeichnetes Ende einer Romantik-Story, dass ich es meinem Schatzi gleich mal vorlesen musste (auch wenn der vermutlich noch nicht mal mit einem Ohr hingehört hat!).

Fazit? Eine spannende Reihe die für jeden der fantastische Thriller mag, was ist! Einfach mal reinlesen! Ihr werdet begeistert sein!

Leider hat der Knaur-Verlag Band 1 und 2 (Rückkehr der Wölfin) nicht mehr im Taschenbuch-Sortiment, sondern nur noch als eBook. Über Tauschticket.de bekommt man wenigstens noch den 1. Band für (im Schnitt) 1 Ticket.
Auf eBay wird das Buch teilweise für horrende Summen gehandelt.
Auf meine Frage, ob das Buch vielleicht wieder aufgelegt wird, meinte Knaur, dass das schon sein könnte, wenn durch die TV-Ausstrahlung der Serie „Bitten“ (die auf dem Buch beruht) die Verkäufe der anderen Bände wieder angekurbelt werden.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

[Rezension] Silicon Wahnsinn von Katja Kessler

oder Schatzi pack die Bade... äh 4 Kinderlein ein!




Autor: Katja Kessler
Format: Taschenbuch
Preis: 12.99 €
Länge: 448 Seiten
Sprache: Deutsch
Reihe: -
Besonderes: Alles an dem Buch ist Besonders! Es ist einfach nicht normal! ;)
Buch-Nummer: 44/2014
Bewertung: ☆☆☆☆☆









Inhalt:
Katja Kessler, ihres Zeichens, Schatzis Ehefrau und 4-fach Mama, will ihrem Göttergatten für ein Jahr in die USA hinterherwandern, läuft dann jedoch vorraus und von einem Fettnäpfchen ins nächste.
Das sie dabei nicht nur auf sich selber, sondern auch noch auf 4 kleine Kinder auspassen muss, macht das ganze auch nicht leichter.

Meine Meinung:
Was soll ich dazu sagen? Ein Buch wie ein Trip und zwar ein richtig Guter (nicht, dass ich da Erfahrungen hätte)! Katja wandert mit ihren 4 Kindern und mehr oder weniger auch mit ihrem Ehemann für ein Jahr in die USA aus und das ins Silicon Valley. Dass das nicht ganz einfach werden würde, war ihr klar. Aber was so alles dabei rauskommt ist genial! Das Buch ist toll geschrieben (wie Frau Kessler nun mal schreibt) und liest sich in einem Rutsch durch. Dazu kommen noch die tolle Aufmachung, ein bisschen wie eine Mischung aus Tagebuch und Scrapbook und das Wiedersehen mit der Familie (quasi), denn mein Schatzi hat mir vor 3 Jahren das Buch "Der Tag an dem ich anfing meinen Mann zu erziehen" von Katja Kessler geschenkt (mutig, mutig wie ich finde). Und dort berichtet Katja Kessler auch schon über Mann, Kinder und Co. Was mir an Silicon Wahnsinn noch besser gefallen hat ist, dass es nicht nur in kleine Episoden eingeteilt ist, sondern wirklich eine durchgängige Geschichte beinhaltet (Wer beide Bücher kennt, weiß was ich meine). Natürlich erwartet euch hier kein Nobel-Preis verdächtiges Buch (Sorry, Frau Kessler!), sondern einfach eine witzige, spritzige Geschichte über eine chaotisch-sympathische Familie und ihre Zeit in dem großen weiten Land! Und das Schönste: Beim Lesen kommen die Erinnerungen an unsere Besuche in die USA wieder hoch (auch wenn es Texas und nicht Kalifornien war). Ein Buch für jeden der was lustiges für Zwischendurch sucht und der sich selbst und alles nicht so ernst nimmt! Lesen!!!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

[Rezension] Das große Los von Meike Winnemuth



oder Nicht-Pauschale-Weltreise! Manches muss man einfach nur machen!


 
Autor: Meike Winnemuth
Format: Taschenbuch
Preis: 8,99
Länge: 336 Seiten
Sprache: Deutsch
Reihe: -
Besonderes: Selten eine so sympathische und insprierende Frau getroffen, wie Frau Winnemuth!
Buch-Nummer: 47/2014
Bewertung: ☆☆☆☆☆





Inhalt:
Meike Winemuth hat das ganz große Los gezogen: Eine halbe Millionen Euro bei Günther Jauch! Und was könnte man damit schöneres machen, als eine Weltreise?
Doch nicht irgendeine, pauschal gebuchte Reise. Nein! Das ist nicht ihr Stil. Ein Jahr lang will sie jeden Monat in einer anderen Stadt, in einem anderen Land leben!
Angefangen von Sydney, über Buenos Aires, London bis hin nach Addis Abeba. Und den Leser nimmt sie mit!

Meine Meinung:
Ein herrliches Buch! Ein Buch, das zum träumen, nachdenken und selbst reisen anregt. Ein Buch das sich Gedanken um wichtige Fragen im Leben macht und ein Buch, dass ein bisschen so ist, als säße man mit seiner guten Freundin Meike auf einen Tee in Hamburg.

Das Buch ist unterteilt in einzelne Briefe. Aus jeder Stadt hat Frau Winnemuth einen Brief an einen für sie wichtigen Menschen geschrieben. Und diese bekommt damit auch der Leser zu Gesicht.
Gespickt ist das ganze mit Fotos, teilweise auf Farbseiten, teilweise am Text in Scharz-Weiß.
Und so kann man getrost mit auf die Reise gehen (am besten mit einer Kanne Tee dabei) und sich wunderbar von Meike Winnemuths Schreibstil einlullen lassen.

Es handelt sich hier nicht um einen Reiseführer! Nein, vielmehr um Erkentnisse beim Reisen und die müssen nicht immer was mit dem eigentlichen Aufenthaltsort gemein haben.
Teilweise kommt man selbst ins Grübeln und obwohl ich kein Typ bin, der seine Bücher irgendwie markiert, musste ich hier und da ein paar Eselsohren einknicken, weil es so viele, so schöne Zitate in diesem Buch gibt, die ich mir doch alle merken möchte!

Für jeden der sich ein bisschen für die weite Welt da draußen interessiert und nicht nur in seiner kleinen Blase leben möchte, ist dieses Buch eine Bereicherung.
Man muss es gar nicht am Stück lesen. Ein Brief immer mal zwischendurch reicht völlig um auf neue, aufregende oder anstoßende Gedanken zu kommen.

Und so schafft es dieses Buch auch, dass ich mich z.B. mit mir und meinem Sammel-Trieb auseinander gesetzt habe. Brauche ich wirklich so viel von allem? Nein lautet die Antwort. Das war mir auch schon vorher klar. Aber durch die Augen eines Weltreisenden gesehen, bekommt man nochmal einen ganz neuen Blick auf sich und sein Leben.
Nur Mut! Es lohnt sich!

Am Rande:
Übrigens habe ich tatsächlich das Glück gehabt Frau Winnemuth bei einer Lesung persönlich zu treffen.

Sie ist so sympathisch wie sie schreibt. Echt, authentisch und kein bisschen aufgesetzt oder hochnäsig. Einfach eine Person die man mögen MUSS (es geht nicht anders, ehrlich!).
Meike Winnemuth liest (neben sich die kleine Teekanne, die sie schon auf ihrer Weltreise begleitet hat)
 Wer die Glegenheit hat, sie mal live erleben zu können, sollte diese auch ergreifen! (Vorrausgesetzt, das Thema interessiert einen, aber wer bis hier hin gelesen hat, wird sich wohl dafür interessieren! :))
Das Buch einer Weltreisenden! Hach! Herrlich!
Es lohnt sich auch ihre anderen Projekte im Auge zu behalten, bzw. einen Blick drauf zu werfen. So hat sie z.B. über ein Jahr einen Blog (www.daskleineblaue.de/) geführt, in dem sie im Selbstversuch 1 Jahr lang immer das gleiche blaue Kleid getragen hat. Zudem hat sie sich in diesem Blog auch bereits mit Besitz beschäftigt und sich jeden Tag von einem Teil aus ihrem Besitz getrennt.
Natürlich existiert auch noch ihr Reiseblog (www.vormirdiewelt.de), auf dem sie ihre Weltreise dokumentiert hat.
Und das Beste: Sie schreibt weiter! Irgendwas wird ihr schon einfallen. (Wie wäre es mal mit einem Dog-Blog, jetzt wo sie einen Hund haben, Frau Winnemuth? ;-) )

Dienstag, 30. September 2014

Bye, bye Spartember! Hello Give-Away-tober!

Im September war ja sparen angesagt! Und das habe ich auch (fast) geschaft. Ich habe nichts kaum was Unnötiges gekauft!
Mal abgesehen von Lebensmitteln (ohne die es nun wirklich nicht geht) und ein paar Sachen des täglichen Gebrauchs, habe ich mir Folgendes gegönnt:

-Das Buch "Das große Los" von Meike Winnemuth. Begründung: Ich bin überraschend zu ihrer Lesung eingeladen worden und musste mir doch lohischerweise das Buch holen (den was macht eine Lesung sonst für einen Sinn; Außerdem brauchte ich eine Widmung! -> So ein Tick von mir)Zudem hat mich das Buch zur nächste Monats-Challenge inspiriert! Also hat sich das doch irgendwie gelohnt!
- Die aktuelle Ausgabe der Flow. Begründung: Als Belohnung für mich.
- Einen 10 € Einkauf in einem Sparmarkt (Einen Rahmen, Pinsel, Farbe) Begründung: Ich brauchte das!
- 2 DVD's (Beautiful Creatures & Belle u. Sebastian). Begründung: Ich war schwach! Aber immerhin hat es uns ein Filmreiches Familien-Wochenende beschert!
-Zudem, habe ich 2 Mal Eintritt bezahlt. Begründung: War geplant!

Alles in allem ist das also nicht ganz so schlecht gelaufen, würde ich sagen. Normalerweise hätte ich mir viel mehr Kram gekauft.
Gut, zugegeben, mein Mann hat mir noch 2 Sachen geschenkt, die ich ansonsten nur schweren Herzens zurück im Laden hätte lassen müssen.
Es handelt sich um eine Soft-Shell-Jacke die wirklich, wirklich nötig ist, wenn man täglich mehrmals Gassi gehen muss und ein Buch das auf dem Remitenten-Stapel im Supermarkt lag (Allein! Verlassen! Ungeliebt und noch schlimmer Ungelesen! Seht ihr! ;)).

Ansonsten ist mir das ganze überraschend leicht gefallen! Auch wenn ich so langsam ein wenig Entzugserscheinungen habe und bereits alle möglichen Freunde angesprochen habe, ob sie nicht demnächst shoppen gehen wollen. Meine beste Freundin antwortet trocken: Ach, bald ist der September ja um!
Recht hat sie!!! ;)


Habe ich was gelernt?

Hm, gute Frage! Das ich mir was verkneifen kann und ich nicht unbedingt alles kaufen muss, was ich haben möchte.
Das es micht nicht umbringt, mal auf ein paar Sachen zu verzichten. Und das ich mir viel mehr kaufe als ich brauche. Zudem neige ich dazu auch einfach Sachen zu kaufen die nicht sein müssen. Und das sind doch wirklich gute Erkentnisse, wie ich finde.
Zudem habe ich mir überlegt ab jetzt mal regelmäßig solche Spar-Monate einzubauen! Dann macht das Shoppen, wenn man es wieder darf, doch auch gleich viel mehr Spaß!

Und ganz ehrlich? Über die DVD's ärgere ich mich schon ein bisschen. Denn die hätten nicht sein müssen! Und das ist doch auch mal was! :)

Und nun? Das eine Projekt vorbei und das wars? Nein! Ich habe mich inspirieren lassen von Meike Winnemuth.

Sie hat 1 Jahr lang jeden Tag 1 Teil abgegeben. Und genau das werde ich nun auch versuchen! Erstmal einen Monat lang. Quasi zum Antesten. Mal sehen wie weit ich komme!
Das ganze werde ich hier fest halten! Vielleicht findet sich ja so auch für das ein oder andere ein neuer Besitzer? Mal sehen!
Und Reminder an mich selbst: Abgeben heißt nicht 1 zu 1 tauschen!

Will sich mir jemand anschließen (und nein, nicht zum Tauschen!)

[Rezension] Spinnenkuss von Jennifer Estep


Oder Die Spinne die selbst in der Falle saß und sich in mehr oder minder erotischen Wiederholungen verstrikte




Autor: Jennifer Estep

Format: Taschenbuch
Preis: 12.99 €
Länge: 448 Seiten
Sprache: Deutsch
Reihe: 1/13 (?)
Besonderes: -
Buch-Nummer: 48/2014
Bewertung: ☆☆☆






Inhalt:
Gin Blanco ist die Spinne und die Spinne ist die gefährlichste, tödlichste und listigste Auftragsmörderin die Ashland je zu Gesicht bekommen hat.
Doch als Gin in eine Falle gelockt wird, aus der für gewöhnlich noch nicht mal Spinnen sich befreien können, muss sie sich mit einem, zufällig gut aussehenden, Detective verbünden.
Schnell wird klar, dass Gin sich einem übermächtigem Gegner stellen muss. Und das kann sie nur, wenn sie sich Spinnengleich, wartend in ihr Netz begibt!

Meine Meinung:
Die Welt in der Gin lebt ist unserer sehr, sehr ähnlich. Einziger Unterschied: Neben Menschen agieren noch Vampire, Riesen, Zwerge und sogenannte Elementare. Diese Elementare können in der Regel ein Element beherrschen. Sei es Feuer, Eis, Luft oder Stein. Zudem gibt es noch Ableger wie Metall und Strom.
Gin hat gleich 2 Elemente, die sie sich zu Willen machen kann: Stein und Eis.
Soweit so gut!
Gin ist eine Auftragsmörderin und somit sicher nicht die Gute. Sie ist eine Antiheldin, wie sie im Buche steht. Denn auch wenn man weiß, dass sie nicht die Heldin ist, so ist sie einem doch sympathisch in ihrer, für eine Auftragsmörderin, überraschend normalen Art (Naja, zugegeben, ich kenne jetzt nicht so viele, daher kann ich das nicht 100%ig sagen!).
Auch der gute Detective Caine ist einer der Protagonisten. Er ist das Gute in dieser Stadt und das müsste man eigentlich groß schreiben und doppelt unterstreichen! Denn der GUTE ist so GUT, dass er der einzige (!) nicht korrupte Cop in gaaaanz Ashland und Umgebung ist!

Die beiden wirken leider teilweise wie Abziehbilder eines Klisches: Der GUTE Cop und die böse Auftragsmörderin (klein geschrieben, weil soo böse ist die gute Gin ja eigentlich nicht).

Überraschenderweise sind mir die Nebencharaktere wie Jo-Jo, Sophia und Finn stellenweise echter vorgekommen, als die beiden Hauptfiguren.

Die Welt in der das ganze spielt, nämlich Ashland, erinnert ziemlich an Gotham-City aus Batman. Alles dunkel, grau und böse und überall haben die Bösen und Machthungrigen ihre Finger im Spiel.
Keinem kannst du trauen und niemand traut dir. Überall passieren Morde und selbst die Polizei juckt es kein Stück.
Ziemlich trostlos das ganze.

Aber mit all dem kann man als Leser ganz gut leben und zurechtkommen, finde ich.

Allerdings wären da noch meine 2 großen Kritikpunkte:

1. der Schreibstil. Ständig wird Wiederholt und wiederholt und wiederholt und wiederholt. Gin ist ein Elementar! Elementare beherrschen die Elemente! Sie beherrscht übrigens Stein und Eis! Und das in endlos Schleife. Irgendwann müsste jeder Leser das doch mal kapiert haben!
(Diesen Kritikpunkt habe ich tatsächlich bereits in einer anderen Rezension zu einem anderen Buch der Autorin gelesen! Scheint also nicht am Titel zu liegen, sondern so eine Macke von Jennifer Estep zu sein)

Und Nummer 2:
Die teilweise unangebrachte Erotik! Und damit möchte ich nicht sagen, dass mir das zu heiß herging oder dass ich mich nicht über ein paar nette Szenen in manchen Büchern freuen würde! Nein, nein! Keine Sorge!
Der Punkt ist der: Ich hatte beim Lesen mehrmals das Gefühl, dass Miss Estep gedacht hat: „Oh! Stimmt ja! Ich schreibe ja nun für Erwachsene! Da muss ich noch Sex reinquetschen!“
Und so kommt es, dass direkt zu Anfang Gin auf der Flucht vor den Cops ist. Ihr Leben steht auf dem Spiel. Sie ist der großen, bösen Falle noch nicht entkommen und Detectiv Donovan richtet eine Waffe auf sie!!! Was macht Gin?! Na was wohl! Was jeder normal denkende Auftragsmörder in so einer Situation tun würde! Sich umdrehen. Den Detectiv anstarren und sich vorstellen wie sich dieser heiße Typ tief in einem vergräbt! Und dann natürlich weiter fliehen! (Also bitte! Kennt doch jeder! Wobei da wieder da Punkt wäre mit: Soo viele Auftragsmörder kenn ich ja nun doch nicht…)
Die eigentliche Sex-Szene die unausweichlich im Buch vorkommen musste ist dann doch überraschend natürlich und gut geschrieben. Es passt einfach!

So! Und warum dann 3 Sterne und nicht1?
Weil mich das Buch trotz aller Kritikpunkte fesseln konnte! Die Story ist flüssig, liest sich schnell, hat gut Tempo (wenn die Wiederholungen das nicht immer ein wenig ausbremsen würden) und ist alles in allem doch sehr spannend!
Auch wenn ich so schnell kein weiteres Buch dieser Reihe lesen muss, hat es mir schon gefallen. Irgendwie.
Warum also erstmal keinen 2. Teil?
Mir persönlich ist das ganze zu düster. Und damit meine ich nicht die Morde, das Blut, dass immer überall hin spritzt (auch so eine Wiederholungssache!) usw. Sondern mich stört eine Welt die nur grau in grau in schwarz ist und in der es nicht einen winzig kleinen Hoffnungschimmer gibt.

Für alle die Gotham City liebten, denen Klischees nichts ausmachen und die auch kein Problem mit ein paar Wiederholungen haben und auf Anti-Helden stehen, für all diejenigen ist dieses Buch sicher was.
Alle anderen sollten sich vielleicht erstmal die Leseprobe ansehen!




P.S.: Ach so und wenn ihr ein Coverbild des englischen Originals sucht und bei Google Spider’s Bite eingebt, braucht ihr auch keinen Appetithemmer mehr zu nehmen!!! Argh!

Samstag, 30. August 2014

[Books] Rezension Die Achse meiner Welt



oder packt die Taschentücher ein


Autor: Dani Atkins  

Format: Taschenbuch
Preis: 9.99 €
Länge: 320 Seiten
Sprache: Deutsch
Reihe:
Besonderes: Wirklich traurig-herzzerreißend-schön ;)
Buch-Nummer: 42/2014
Bewertung: ☆☆☆☆☆

Zitat: „Nichts verdirbt einem den Appetit wie der Besuch eines toten Freundes.“ (S. 144)


Inhalt:
Rachel ist jung, beliebt, verliebt und wird in wenigen Wochen ihr Traumstudium beginnen. Perfekt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der ihr alles nimmt. Sie verliert den besten Freund, ihre Zuversicht und die Balance. Jahre später wird ihre Welt zum zweiten Mal auf den Kopf gestellt. Denn als sie nach einem schweren Sturz im Krankenhaus erwacht, ist ihr Leben plötzlich so, wie sie es sich immer erhofft hat. Die damalige Tragödie hat es anscheinend nie gegeben. Ihr bester Freund lebt und ist an ihrer Seite. Wie kann das sein? Und wie fühlt sich Rachel in ihrem neuen Leben – mit dem Wissen über all das, was zuvor geschah? Lassen Sie sich von einer Liebesgeschichte verwirren, die mit nichts vergleichbar ist. "Die Achse meiner Welt", das Romandebüt der britischen Autorin Dani Atkins, wurde bereits in 13 Länder verkauft, hat in England für Furore gesorgt und wird ab August den deutschen Markt erobern.

Meine Meinung:
Eine interessante Geschichte, die während dem Lesen, wirklich viel Raum für Spekulationen läßt. Und genau das ist der Punkt warum man Seite für Seite verschlingt und sich immer denkt: "Ach komm schon, noch ein Kapitel, vielleicht weiß man dann mehr!" Und genau aus dem Grund hab ich das Buch fast komplett an einem Tag verschlungen. Ich MUSSTE wissen was da lief und warum alles so ist wie es ist! Argh! Zwischendrin ist das Buch einfach eine schöne Liebesgeschichte, die gegen Ende vielleicht ein bisschen zu kitschig wird (Obwohl ich das hier wirklich mochte).
Und tja das Ende, die Erklärung, wird vielleicht nicht jedermanns Sache sein! Aber es ist spannend und ganz gut gelöst!
Taschentücher sollte man sich bereits zu Beginn mit einpacken. Denn direkt im ersten Kapitel geht es los!
Also wagt den wilden, kitschigen, verrückten und etwas seltsamen Trip mit Rachel und findet heraus, warum Jimmy plötzlich wieder lebendig vor ihr steht, obwohl er doch 5 Jahre zuvor bei einem Unfall gestorben ist. Denn, um es mit Rachels Worten zu sagen: "nichts verdirbt einem derart den Appetit wie der Besuch eines toten Freundes." (S. 144)
Und nein es geht nicht um Zombies, Vampire oder was weiß ich! Sondern um Menschen, denen vielleicht eine zweite Chance gegeben wird.

Spannend, spannend, spannend! Anders kann man das gar nicht formulieren. Immer wieder fragt man sich, was da nicht stimmt und immer wieder hat man dann eine Idee, einen Hauch einer Ahnung, der dann doch so nicht sein kann, oder?
Aber nein, mit dem Ende hätte ich so auch nicht gerechnet. Dani Atkins versteht es mit den Erwartungen ihrer Leser zu spielen und diese zu verwirren. Teilweise war die Liebesgeschichte in diesem Buch so schön und herzzerreißend zu lesen, dass man gar nicht mehr so ganz daran dachte, dass da ja was nicht stimmen kann... Und dann schmeißt Dani Atkins wieder irgendwas rein, was die Spekulationen weiter antreibt und den Leser einfach gefangen nimmt.
Das Buch hat mich gepackt und auch immer noch nicht so ganz losgelassen... Obwohl ich es letzte Woche bereits beendet habe.
Daher eine klare Leseempfehlung!

Wer hats gelesen und wie fandet ihr es? (Bitte keine Spoiler!)